Wegekreuze


Herr, dreieiniger Gott

Wir bitten in dieser
friedlosen Zeit um den Frieden!

Für die Welt und ihre Völker.
Für die Länder und ihre Menschen.
Für uns selbst und unsere Herzen.

Dazu segne uns Gott der Allmächtige,
der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Amen

 

 

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Go, tell it on the mountains ...

 

Gott kommt ganz leise zur Welt, Bitmap in christfest-1
unscheinbar, als kleines Kind.
Nur wahrnehmbar für die,
die nicht Ohren und Kopf voll haben
mit Lärm und Unruhe.

Die Hirten sind Menschen,
die schweigen und in die Stille der Nacht
hinaushören können.
Sie sind die Ersten, die wahrnehmen,
wer dort die Erde betreten hat.

-Franz Kamphaus-

 

Weihnachten steht vor der Tür. Wieder einmal. Seit 2000 Jahren ist dieses Ereignis zum jeweiligen Jahresende das Fest des Jahres für Familien, Vereinigungen, Clans und Clubs.

 Vor etwa 100 Jahren trat eine Zäsur ein! Der Commerz trat ins Leben dieses celebrativen Weihnachtsfestes. Seitdem vergrößert sich die geschäftsmäßige Form dieser Geburtstagsfeier Christi um das Vielfache ihrer ursprünglichen Gestaltung. Die einstmals geliebten alten Weihnachtslieder mag man schon nicht mehr hören; wer sich im Kaufhaus beim Erwerb einer neuen Hose gleichzeitig »Stille Nacht, Heilige Nacht« um die Ohren rieseln lässt, hat ganz gewiss keine Lust mehr, das gleiche Lied auch noch zu Hause im Kreise der Familie zu singen. Mir jedenfalls geht es schon etliche Jahre so!

 Dabei ist das Christfest doch alles andere als ein Abklatsch irgendeiner Party, bei der Alkohol und fetzige Musik die Hauptrolle spielen!
Eigentlich müssen wir nichts, aber auch rein gar nichts beweisen, wir müssen nicht über uns selbst hinauswachsen und wir müssen auch nichts erreichen!

 Eigentlich! sage ich, denn jedes Jahr wieder schaffen wir es, aus dem Weihnachtsfest einen Leistungssport zu machen. Es wird ein Triathlon aus
Geschenkekauf, Feiern und Besuchen. Und nichts erlöst uns aus diesem selbst gewählten Sport. Wir ganz allein können uns daraus erlösen, in dem wir uns darauf besinnen, was Weihnachten wirklich bedeutet - und auch mal getrost »Nein« sagen.

 Wir können uns sagen, dass unser Gott Ehrfurcht und Achtung hat vor dem mühevollen Weg, den wir gehen, vor der Art, wie wir unser Leben bewältigen und vor der Weise, wie wir uns den Aufgaben, die täglich neu auf uns warten, doch immer wieder stellen! Er weiss ganz sicher, dass wir eigentlich für diese Welt nicht gemacht sind. Wäre es anders, wäre Gott nicht Mensch geworden, hätte sich uns nicht zur Seite gestellt, als Trost, als Bruder, als Herr!

 Wäre es anders, dann bliebe uns Weihnachten erspart! Dann hätten wir lediglich Wintersonnenwende und Julklapp. Wer sich in diesen Tagen das Kind in der Krippe betrachtet, der beugt sich im Geheimen auch vor dem Wunder ›Mensch‹ in all seinen Lebensarten und auch Zweideutigkeiten! Und das dürfen wir ruhigen Gewissens, denn unser Schöpfer macht es uns doch vor. Er nimmt den Menschen - uns, in all seiner Gebrochenheit wirklich ernst; er liebt uns so, wie wir sind. Der große Gott, der Schöpfer, der Allmächtige wird klein, winzig klein! Warum? Damit der Mensch groß werden kann- wenn er es ernst nimmt.

 Weihnachten steht vor der Tür. Das Fest der Geburt Christi, ein Geburtstag, wie jeder andere? Nein, denn wenn wir weiter denken, sehen wir schon hinter der Krippe das Kreuz!

Sehen wir es wirklich? Oder wird es von dem ganzen Rummel um die Weihnachtstage übersehen? Gott ist für uns gekommen, für Dich, für mich, für alle Menschen, die guten Willens sind. rotkehlchen_1

 

 ... Go, tell it on the mountains,

over the hills and everywhere,

that Jesus Christ is born!